News und Vorschau

NUOVA PUBBLICAZIONE

A cura di

Manuel Carrera, Niccolò D'Agati, Sarah Kinzel

Tra Oltralpe e Mediterraneo.

Arte in Italia 1860-1915.

Bern, Peter Lang AG, 2016

La grande sfida dell'arte italiana tra l'Unità e la Prima guerra mondiale è quella di creare uno stile nazionale competitivo e riconoscibile a livello europeo. Il volume intende indagare gli sviluppi artistici italiani nei loro rapporti internazionali tra Oltralpe e Mediterraneo mettendo in rilievo il ruolo di cerniera giocato dall'Italia nell'Europa del tempo, sia dal punto di vista geografico, sia culturale. I singoli casi di studio indagano l'aggiornamento di artisti, critici e amatori d'arte italiani verso la contemporanea scena artistica europea, cercando di creare contatti con i colleghi stranieri dall'Inghilterra alla Turchia, dalla Scandinavia alla Spagna. Ne emerge una complessa trama di rapporti nella quale, più che l'influsso, domina lo scambio.

SOEBEN ERSCHIENEN

Christof Dipper

Ferne Nachbarn.

Vergleichende Studien zu Deutschland und Italien in der Moderne.

Köln Weimar Wien: Böhlau Verlag GmbH & Cie 2017

Der Band versammelt Forschungsergebnisse Christof Dippers zur vergleichenden Geschichte Deutschlands und Italiens in der Moderne. Die Beiträge, die die Zeitspanne vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart abdecken, können als Fallstudien des Vergleichs gelesen werden. In der Zusammenschau verdeutlichen sie, wie unterschiedlich die Italiener und die Deutschen mit den Herausforderungen der Moderne umgegangen sind: mit der sozialen Frage um 1800, mit der nationalen Frage fünfzig Jahre später, mit den Prozessen der Verrechtlichung, Professionalisierung und Industrialisierung im Verlauf des 19. Jahrunderts, mit dem Thema des "Neuen Menschen" bei Faschisten und Nazionalsozialisten oder den Themen Familie und Technik in den beiden Nachkriegsgesellschaften.

Dipper zeigt, dass das Verhältnis der beiden Völker von einer starken Asymmetrie geprägt ist. Ihren Weg in die Moderne kennzeichnet eine Parallelgeschichte, welche die Geschichte der beiden Länder in vielfacher Weise miteinander verbindet, aber auch deutlich voneinander unterscheidet.

KÜRZLICH ERSCHIENEN

Romina Linardi
Transkulturalität, Identitätskonstruktion und narrative Vermittlung in Migrationstexten der italienischen Gegenwartsliteratur.
Eine Analyse ausgewählter Werke von Gabriella Kuruvilla, Igiaba Scego, Laila Wadia und Sumaya Abdel Qader.

Frankfurt am Main: Peter Lang Edition 2017
(Transcultural Studies - Interdisciplinary Literature and Humanities for Sustainable Societies 3)

Diese Studie widmet sich dem aktuellen Thema der transkulturellen Literatur am Beispiel von italienischen Texten. Dabei fixiert die Autorin einen "neuen literarischen Ausdruck, der Vermischung und Verflechtung von Kulturen in den Fokus des erzählerischen Interesses rück". (Aus der Einleitung) Das Paradigma der Transkulturalität ist in diesen neuen Narrativen ein Schlüsselbegriff.

Gefördert mit Mitteln der Fondation Erica Sauter FES, Genf, und der Frankfurter Stiftung für deutsch-italienische Studien.

 

25 JAHRE

FRANKFURTER STIFTUNG FÜR DEUTSCH-ITALIENISCHE STUDIEN

1992 - 2017

 

Seit nunmehr 25 Jahren fördert die Frankfurter Stiftung für deutsch-italienische Studien die menschlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien. Gegründet 1992 durch die Deutsch-Italienische Vereinigung e.V. unterstützt sie seitdem maßgeblich die Zeitschrift ITALIENISCH, Fachorgan des Deutschen Italianistenverbandes, Forum der internationalen Italianistik, die zweimal jährlich im Gunter Narr Verlag erscheint. Heft 76 erscheint in Kürze, Heft 77 ist in Vorbereitung.

Die Stiftung engagiert sich in Bildung, Forschung und Kultur, u.a. durch vielfältige Veranstaltungen im Bereich Literatur, Musik und Lebensart. Dabei arbeitet sie mit verschiedenen anderen Institutionen in und außerhalb von Frankfurt zusammen.

Die italienische Kunst der Gegenwart fördert sie durch ihr Engagement in der Frankfurter Westend Galerie, die die maßgebenden italienischen Künstler der Gegenwart ausstellt und regelmäßig junge Talente aus Italien präsentiert. 

Im Bereich der Wissenschaft werden zahlreiche Publikationen unterstützt, die Forschungsergebnisse dokumentieren.

Einen Überblick über die bisher geförderten Projekte finden Sie hier.